| 1890 |
Nordwestdeutsche Industrie- und Gewerbeschau im Bürgerpark. |
| 1894 |
25 Droschkenbesitzer gründen den Bremer Droschken-Verein. Der Fahrpreis wird erstmals mit Wegstreckenzählern anstatt mit Zeitmessern ermittelt. |
| 1902 |
Der Bremer Droschken-Verein erhält Rechtsfähigkeit. |
| 1906 |
Die erste Benzin-Kraftdroschke, Marke Daimler, Konzession Nr. 501, wird in Bremen eingesetzt. Der Droschken-Verein erhält mit der "1340" seine erste Telefon-Nummer. Das Telefon steht zunächst in einer Gaststätte, die Kutscher werden mit einem Hornsignal herbeigerufen. |
| 1908 |
Der Bremer Senat beschliesst nach Protesten der Bevölkerung, nur noch Elektro-Kraftdroschken zu genehmigen. |
| 1910 |
Nach einem Rechtsstreit werden wieder Droschken mit Benzinmotor zugelassen. |
| 1912 |
Neben der Badeanstalt vor dem Hauptbahnhof wird das erste Telefonhäuschen in Betrieb genommen. |
| 1914 |
Der erste Weltkrieg bricht aus. Viele Droschken werden für den Kriegseinsatz zweckentfremdet. |
| 1916 |
"Vergnügungsfahrten" werden verboten. |
| 1924 |
Die erste Rufsäule für Droschken-Halteplätze wird entwickelt. |
| 1925 |
Der Bremer Droschken-Verein schafft 2 offene Omnibusse als Rundfahrtwagen an. |
| 1928 |
Es gibt nur noch 6 Pfrededroschken in Bremen, neue Genehmigungen werden nicht erteilt. |
| 1936 |
Am Breitenweg 48 wird ein neues Vereinsgebäude erworben. |
| 1937 |
Die Nationalsozialisten versuchen, das Personenverkehrsgewerbe zu verstaatlichen. Nicht zuletzt durch den Bremer Vorsitzenden des Droschken-Vereins, Johann Lausen, konnte dies verhindert werden. |
| 1940 |
Die meisten Bremer Droschken, vorzugsweise deutsche Fabrikate, werden zugunsten der Wehrmacht beschlagnahmt. Jüdischen Mitbürgern ist die Benutzung von Taxis behördlicherseits verboten. |
| 1944 |
Die letzten Pferdedroschken stellen ihren Betrieb ein, es gibt nur noch 10 Kraftdroschken. |
| 1946 |
Der Bremer Droschken-Verein nennt sich in "Autoruf, Vereinigung Bremer Kraftdroschkenbesitzer" um. |
| 1947 |
Die Fa. Taxi-Lloyd GmbH nimmt den Betrieb auf. Den amerikanischen GIs ist die Benutzung nur dieser Taxis gestattet. |
| 1950 |
Ein weiterer Konkurrenzbetrieb: "Hansa Taxen-Dienst" |
| 1952 |
In der Jakobistr. 20 wird ein Grundstück erworben und mit flachem Vereinsgebäude nebst Tankstelle bebaut. |
| 1962 |
Das Gebäude in der Jakobistraße wird durch einen viergeschossigen Neubau ersetzt. |
| 1965 |
In den Taxis des Autoruf werden erste Funk-Notrufsysteme installiert. |
| 1968 |
Eine Trennscheibe zwischen den Vordersitzen und der Rücksitzbank wird Vorschrift zum Schutz vor Überfällen. Der Autoruf präsentiert eine eigene Entwicklung, die deutlich preiswerter ist als die anderer Anbieter. |
| 1969 |
Der Autoruf bekommt einen neuen Namen: "Taxi-Ruf Bremen 31 00 31". Als einzige Bremer Taxi-Organisation haben die Mitglieder das Recht, an Ihren Fahrzeugen den Bremer Schlüssel zu führen. Die Trennscheiben-Verordnung wird wieder ausser Kraft gesetzt. |
| 1969 |
Für Taxis ist ab sofort hell-elfenbein statt bisher schwarz der vorgeschriebene Farbanstrich. |
| 1976 |
Der Taxi-Ruf präsentiert als Eigenentwicklung einen schwenkbaren Beifahrer-Behindertensitz. |
| 1983 |
Die eingeführte Rufnummer "31 00 31" muss wegen Umstellungen der Bundespost durch die "14 0 14" ersetzt werden. |
| 1990 |
In der Kieler Strasse 11 wird ein eigener Werkstattbetrieb eröffnet. |
| 1992 |
Die Tankstelle in der Jakobistrasse wird geschlossen. In der Funkvermittlung wird erstmals Datenfunk eingesetzt. |
| 1994 |
In Zusammenarbeit mit dem Senator für Arbeit und Frauen führt der Taxi-Ruf das Frauen-Nacht-Taxi ein – ohne öffentliche Zuschüsse. |
| 1996 |
Im Auftrag der BSAG und der BrePark fährt der Taxi-Ruf das "Viertel-Taxi", einen Shuttle von den Parkplätzen am Weser-Stadion ins Ostertor / Steintor. |
| 1997 |
Taxi-Ruf und Hansa Funk-Taxen schliessen einen Kooperationsvertrag. Über eine gemeinsame Zentrale werden nun 85% der Bremer Taxis vermittelt. |
| 1999 |
Die ersten Fahrzeuge des Taxi-Ruf verfügen über ein satellitengestütztes Notruf-System. |
| 2000 |
Das Bremer Taxigewerbe hat den ersten Mord an einem Kollegen in der Nachkriegszeit zu beklagen: Der 62-jährige Gerhard Wendelken wird von einem Fahrgast mit mehreren Messerstichen getötet. |
| 2000 |
Der Taxi-Ruf ist jetzt mit seinem Heißluftballon auch am Himmel unterwegs. |
| 2001 |
Die neue, GPS-gestützte Vermittlungsautomatik wird in Betrieb genommen. Sämtliche ca. 2000 Fahrerinnen und Fahrer werden gesondert geschult. |
| 2003 |
Der Taxi-Ruf führt Qualitätsstandards in der Bedienung ein. Der Begriff "Service-Taxi" ist gesetzlich geschützt. |
| 2005 |
Taxi-Ruf Bremen feiert 111-jähriges Bestehen. |
| 2007 |
Der erste Vorsitzende, Fred Buchholz, wird zum Präsidenten des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes (BZP) gewählt. |
| 2008 |
Erste Fahrzeuge werden mit völlig neuartigen Vermittlungstechniken ausgestattet. Zum Einsatz kommen Windows-PCs, TFT-Monitore, Drucker und Kartenleser. Als erste Taxizentrale Deutschlands, werden jetzt zukünftig nur noch Taxis mit Navigation und Video-Sicherheitsanlagen vermittelt. |